Lehrgänge Longe und Doppellonge Abzeichen Handarbeit

Longieren – Lernhilfe zum Erwerb Deutsches Longierabzeichen

Um zu longieren, muss man die richtige Technik erlernen, entsprechendes Fachwissen und viel Gefühl und Geduld sind vonnöten.               

Um die Theorie zu erlernen, empfehle ich als Prüfungsvorbereitung für die Prüfung die Richtlinien - Longieren.

 

 Besonders das ordnungsgemäße Aufnehmen und Herauslassen der Longe muss „im Schlaf beherrscht“ werden.          

So soll es nicht aussehen, die Schlaufen sind ungeordnet und gefährlich klein.

Diese Technik gibt dem Longenführer die Sicherheit sich ganz dem Pferd und seinen Aufgaben zu widmen.

  

                    Hier ist die Longenführerin treibend. Auch wenn zur Prüfung das Stehenbleiben und bloße Mitdrehen verlangt werde, schule ich das Longieren über die Bewegung.

        
Wir longieren, um
· Das junge Pferd an die Arbeit zu gewöhnen
· Die Ausbildung des Reit-, Fahr- oder Voltigierpferdes zu unterstützen
· Das Pferd ohne Reitergewicht auszubilden
· Um Cavaletti-Arbeit und das Springen vorzubereiten
· Die Ausbildung von Pferden mit Mängeln im Exterieur zu erleichtern
· Um Problempferde zu korrigieren
· Um Pferde nach Krankheit zu bewegen
· Um den Sitz des Reiters zu schulen
· Um Voltigieren durchführen zu können
· Als Vorbereitung für die Arbeit an der Doppellonge

Die Skala der Ausbildung  muss sicher beherrscht werden
Takt, Losgelassenheit, Anlehnung, Schwung,
Geraderichten, Versammlung (an der Longe nicht umsetzbar)

Was versteht man unter den einzelnen Punkten?
Wie kann man sie überprüfen?
Was ist Durchlässigkeit?

Takt, Fußfolgen sicher wissen
Phasen (erst bei DLA III oder II)
in den Gangarten
Schritt – Viertakt, Trab – Zweitakt, Galopp – Dreitakt
Fußfolgen siehe Richtlinien Bd 1

Fehlerhaft:

   Zweitakt im Schritt = Pass, oder Passartig
(dann fußt das Pferd fast gleichseitig und gleichzeitig)
Viertakt im Galopp = Vierschlag oder Traloppieren
(dann fußt das Diagonale Beinpaar nicht mehr gleichzeitig)
                

Material:

Die Longe sollte möglichst aus Baumwolle und ohne scharfe Kanten sein. Sie soll sich angenehm und „weich“ anfühlen. Sie soll nicht zu dick sein, damit die Hand bei mehreren Schlaufen nicht so voll ist.
Nylonlongen sind gefährlich, weil sie beim Durchziehen Verbrennungen hervorrufen können. Lederstege können beim Durchziehen Verletzungen hervor rufen, daher sollten sie aus Sicherheitsgründen nicht vorhanden sein.
Ein Wirbel ist unnötig schwer und bringt Verdrehungen in die Longe, er sollte nicht vorhanden sein.
                           
Die Peitsche muss lang genug sein, um das Pferd mit dem Schlag treffen zu können.
        
An einer Longe kann man in Hinblick auf Lektionen nur bereits Erlerntes abfragen. Weiterbildung und Verfeinerung gehört in fortgeschrittene Hand an die Doppellonge, aber selbst da gibt es Grenzen.
Das Longieren ersetzt das Reiten nicht. Ausnahme, bei alten, ausgebildeten Pferden, das kann Longieren mit wechselnden Bahnfiguren und häufigem Handwechsel durchaus sinnvoll sein.
Ablongieren kann eine spezielle Phase des Aufwärmens zum Reiten oder Voltigieren bedeuten. Es soll nicht das Pferd ermüden, bis es im Temperament dem Reiter/Fahrer angenehm ist. Die Energien des Pferdes sollen in sinnvolle Bahnen gelenkt werden. Das Pferd soll nicht dauerlaufen bis es müde ist, um dem Reiter/Fahrer Gehorsamsübungen zu ersparen.
Jede Art von Scheuchen an der Longe ist unangebracht, Pferde müssen jederzeit sicher Schritt an der Longe gehen, sowohl zu Beginn der Einheit als auch zwischen den höheren Gangarten.
                     
Es ist wichtig, zu bedenken, dass das Pferd ein Herdentier und ein Lauftier ist. Es muss den Longenführer als Alphatier akzeptieren. Dominanz und Konsequenz sind wichtig. Das Herdentier Pferd vertraut nur dem dominierenden Leittier, in diesem Fall Mensch. Das Leittier gibt ihm Sicherheit, es wird dafür geliebt.
                               
Die Hilfen beim Longieren sind Stimme, Longe, Peitsche und Körpersprache.
     
Die Hilfen können fein, feinst und grob gegeben werden.
          
Bedenke:
Die Longe wirkt schon durch ihr Eigengewicht und durch die Bewegungen des Pferdes.
         
Körpersprache: Bremsend: Longenführer bewegt sich seitlich 1 Schritt vor das Pferd
Treibend: Longenführer bewegt sich seitlich 1 Schritt hinter das Pferd
                   
Stimme: beruhigend, auffordernd, strafend, lobend.
Bedenke stets: Das Pferd versteht vorrangig den Tonfall!
                       
Longenhilfen:

 annehmen und nachgeben.
Genau wie beim Reiten, geht das eine ohne das andere nicht.
Passive Hilfen, niemals Strafen an der Longe.
Annehmende Hilfen zum aufmerksam machen des Pferdes, es folgt
immer eine nachgebende Hilfe.
Passive Hilfe ist die Grundanlehnung an das Pferdemaul, bedenke dabei das Eigengewicht der Longe und den Rhythmus der Longe durch die Bewegung des Pferdes.
                    
Nur im Falle des Losstürmen des Pferdes darf an der Longe Kraft eingesetzt werden.
                  
Peitschenhilfen: treibende und verwahrende, strafen nur bei Bedarf bei absoluter
Klarheit, dass kein Fehler des Menschen vorliegt. Peitschensymbolik
muss eindeutig sein, Pferd sollte auf Bewegungen der Peitsche
reagieren, nicht davor fliehen. Das Pferd darf zu keinem Moment vor
dem Longieren oder der Peitsche scheuen. Respekt vor der Peitsche ist
angebracht, jedoch sollte das Pferd stets angstfrei gearbeitet werden.
                    
Der Ort und vor allem der Boden ist wichtig, um Schäden an den Beinen vorzubeugen. Harter Boden erhöht die Rutschgefahr, weicher Boden verursacht Schäden an den Sehnen. Ebenso ist langfristiges Longieren auf kleinen Kreisen schädlich, besonders für das innere Vorderbein.
                          
Grundsätze beim Longieren:
                        
· Die Armhaltung sollte wie folgt aussehen, der Oberarm hängt von der Schulter aus locker herunter, der Unterarm bildet dazu einen rechten Winkel, Beweglichkeit im Ellbogengelenk bilden die Grundlage für weiche, flexible Anlehnung. Die Armhaltung gewährleisten ein feinfühliges Annehmen und Nachgeben.
                      
Die Hilfen sollten immer wie folgt angewandt werden:
· Die Körpersprache ist eindeutig und selbstbewusst. Ein Aufforderungskommando wird im passenden Tonfall gesprochen. Dann ein Aufmerksammachen an der Longe (entspricht der halben Parade beim Reiten), dann Aufforderung durch Stimme und unterstützt durch Peitschensignal. Zeit lassen zum Reagieren, nicht hetzen.
· Der Longierer steht normalerweise an einer Stelle, das Mitgehen sollte mehr um die eigene Achse im Vorwärts stattfinden. Rückwärts gehen gibt dem Pferd wenig Sinn, kann das Pferd zum Folgen auffordern (Monty Roberts).
· Der Longierer sollte mit der Peitsche rechts und links sicher treffen.
· Das Wichtigste ist die konsequente besonnene Hilfengebung.
· Longieren heißt, ein Pferd zu arbeiten und es sinnbringend zu beschäftigen. Der Longierer sollte sein gestecktes Stundenziel stets vor Augen haben. Ein Laufen lassen des Pferdes, möglichst noch unausgebunden an der Trense ohne Plan gibt keinen Sinn, zudem belastet es, besonders im Trab oder Galopp, das innere Vorderbein.
· Alternative Longierversionen wie am Kappzaum ohne Hilfszügel bzw. Knotenhalfter und Leitseil kann in Dingen Dominanztraining, Beziehungsarbeit und Abwechslung sehr sinnvoll sein, wird aber in der Prüfung nicht abgefragt.
· Einzelne Übungen und die gesamte Arbeit unterliegen der Skala der Ausbildung.
                        

Hilfsmittel:
                          
Dreieckszügel: Besonders gut geeignet zum Ablongieren bei anschließendem Reiten, Fahren oder Voltigieren. Sie sind nicht zum Erreichen von Aufrichtung geeignet. Sie sind gut zum Anlongieren junger Pferde.
Ein normal reagierendes Pferd geht an der Verschnallung tiefes Dreieck (wie Wiener Zügel) in Dehnungshaltung, vorwärts-abwärts. Gefahr ist, dass es mehr und mehr auf die Vorhand kommt.
Ähnlich ist es beim Chambon, dabei kommt noch hinzu, dass das Pferd keine klare Anlehnung findet. Also: sehr gute Ausbindevarianten, aber nur zeitlich bedingt!!!
Wiener Zügel, Dreieckszügel, Chambon dienen der Lösung, bedingt auch der Korrektur. Sie sind als Ausbindesystem für eine ganze Stunde jedoch wenig geeignet, Belastung der Vorhand.
                   
Chambon: Deutliche Wirkung auf obere Hals- und Rückenmuskulatur, Dehnung wird optimiert, Nase des Pferdes kann frei nach vorne ( deutlich mehr als beim Dreieckszügel), dadurch Verkürzung der Muskeln im Genick und Zug auf das lange Nackenband ( Hals, Rücken, Hinterhand bis Sprunggelenk)

Unser Shetty Billy mit Chambon, gerade für so ein kleines Pony mit sehr jungen Reitern ist das gelegentliche Longieren mit Chambon eine feine Hilfe zum Erlangen einer Dehnungshaltung.
                       
Gogue: Variante des Chambons, es wirkt in die Tiefe, lässt jedoch die Nase nicht so weit vor, und der Kopf nicht so deutlich in die Tiefe, Muskeln im Genick und oberer Verspannung werden trotzdem sehr gedehnt.

Der Haflinger Rudolph mit Gogue, hier ausgerüstet mit Sattel und Longiergurt.
                         
Stoßzügel: wurden früher beim Reiten genutzt, heute wegen Nussknackereffekt abgelehnt, zum Longieren ungeeignet, keine Begrenzung des Halses, Ausfallen der äußeren Schulter,
Der Einsatz der Longierbrille ist nicht pferdefreundlich, wissenschaftliche Erkenntnisse belegen eine hohe Belastung des Pferdemauls.
                    
Halsverlängerer: Material aus Gummi, läuft über Genick durch den Trensenring, man muss genau beobachten, wie Pferd darauf reagiert, manche sturen dagegen an und versuchen sich nach oben zu entziehen – dann ist der Einsatz contraproduktiv.
                     
Lederausbinder: Das Pferd findet stabile Anlehnung, hat bei Unsicherheit mehr Möglichkeiten, sein Gleichgewicht zu finden. Der Gummiring hat Pufferwirkung.
Ausbinder ohne Leder oder gar Zügel sind starr und unflexibel, sind nicht zu benutzen. Wenn Pferd stolpert, Schlag ins Maul, keine Möglichkeit zu entziehen.
Diese Ausbinder verhindern eine deutliche Biegung des Halses.
                      
Gummiausbinder: Wirkung wie Lederausbinder mit Gummiring, bei Widerstand starker Druck, bei leichter Anlehnung kein Druck, wenig Eigengewicht.
                      
Laufferzügel: Pferd kann weder ganz nach oben noch ganz tief. Sie dienen mehr der Versammlung, können noch unterschiedlicher geschnallt werden. Seitlich und zwischen den Vorderbeinen sowie seitlich in verschiedenen Höhen. Die Einwirkung ist im Maul beweglicher als bei den normalen Ausbindern. Kräfte, die auf das Gebiss wirken, kommen aus zwei Richtungen, je nach eingestelltem Winkel. Kräfte wirken nicht direkt nach hinten, drücken somit die Zunge nicht fest, weniger Druck auf der Kinnlade. Man kann versammelnde Lektionen abverlangen.
                     
Taktmäßige Bewegungen in Losgelassenheit sind das Ziel, der Hilfszügel richtig gewählt, Zeitdauer beachten, richtig verschnallen, das heißt auf das jeweilige Pferd, den Ausbildungsstand und das Exterieur abgestimmt.
                       
Longe festschnallen – um das Maul zu entlasten – beim hannoverschen Reithalfter
durch den kleinen Ring
beim englischen oder kombinierten Reithalfter
als Verbindung mit einem Sporenriemen
                            
Verboten: Longe durch den inneren Trensenring in den äußeren Trensenring – Gefahr, dass das Gebiss sich verkantet, „Nussknackereffekt“
Die Longe wird nur am inneren Trensenring eingehakt – das soll die Endform sein.
Das Einhaken über dem Hilfszügel verhindert, dass sich das Gebiss im Maul verkantet.
                                           
Wenn die Paraden nicht gut ankommen, Problem der Durchlässigkeit und des Gehorsams.
Möglichkeiten, die Longe scharf zu schnallen - über Genick
Über Hals
Durch einen Ring am Widerrist (muss gleiten)
Diese „Kopflonge“ kann wie eine Schraubzwinge wirken, bei Widerstand wird der Druck auf die Maulwinkel und das Genick groß. Es wird als Paradenverstärker, am schärfsten, wenn Longe über Genick liegt, über Hals etwas weicher.
                   
Longieren mit Brille – ähnlich, bei Pferden, die sich an der Longe nach außen entziehen, wieder „Nussknackereffekt, bei Pferden, die leicht an Longe und Gebiss stehen, ist diese Variante attraktiv, Betonung des äußeren Zügels.
                       
Ausbildung eines Pferdes:
                   
Im Schritt möglichst keine Hilfszügel benutzen, um die Biomechanik und die Nickbewegung nicht zu behindern, Schritt – Halten üben,
Dreieckszügel in die Trensenringe, lang genug, damit Kopf vor der Senkrechten bleibt,
Longe am Kappzaum – entlastet das Pferdemaul
Beim jungen Pferd nicht im 45 ° Winkel stehen, sondern leicht hinter dem Pferd, damit es lernt, vorwärts zu gehen.
                       
Longieren am Halfter ist biomechanisch umstritten, weil der Kopf seitlich verstellt wird. Draußen ist es nicht immer versichert, im Straßenverkehr ist es grob fahrlässig.
Die Nutzung eines Knotenhalfter ist angeraten.
                     
Das Longieren mit Kappzaum entlastet das Pferdemaul, da er über das Nasenbein wirkt. Der Kappzaum muss perfekt passen, gutes Leder, korrekter Sitz an den Augen genügend Platz, kein Druck aufs Jochbein.
Das gebisslose Longieren ist gut für junge Pferde, gute für empfindliche Pferde, Wirkung auf Nase wirkt leicht richtungsweisend
                           
Körpersprache ist wichtig. Man muss überzeugt sein, von dem, was man verlangt, sonst bringt das nichts.
                        
Viele Körperprobleme des Pferdes sind Haltungs- und Umgangsbedingt.
Lange Schrittphase zu Beginn ist unumgänglich.
Zungen- und Haltungsfehler sind oft Folge zu harter Einwirkung, Überlastung oder der Missachtung der Ausbildungsskala. Auch beim Longieren sind Takt, Losgelassenheit, Anlehnung, Schwung in dieser Reihenfolge unbedingt zu beachten.
Geraderichtung und Versammlung sind an der Longe schwierig zu erreichen bzw. abzufragen.
                            
Stets vorbeugend longieren!
Das bedeutet, nicht abwarten, bis etwas passiert, sondern vorausschauend agieren, nicht der Longierer reagiert, sondern der Longierer agiert und das Pferd reagiert.
                                      
Longieren kann reit-, voltigier- und fahrbezogen oder spielerisch sein.
Beim reitbezogenen Longieren sollte die Peitsche in Richtung Sprunggelenk zeigen.
Voltigierbezogenes Longieren:
- die Peitsche muss höher gehalten werden (Voltis müssen drunter durch laufen können)
- möglichst wenig tun und möglichst viel erreichen
- Pferd muss laufen, Augenmerk muss den Kindern gelten
- Peitschensymbolik (wie beim Dirigenten, der ruft ja auch nicht, wann wer dran ist)
- Pferd muss bei der Arbeit wie automatisiert gehen
- Hilfengebung nonverbal
Beim fahrbezogenen Longieren ist die Arbeit an der Doppellonge viel häufiger angewendet, der Longierer arbeitet oft von hinten wie beim Langzügel.
                             
Das Anhalten an der Longe ist schwieriger als die Bewegung.
Immer vorbeugend longieren, nicht warten bis was passiert.
                         
Ausbinden nimmt Einfluss auf Stellung und Biegung.
Stellung: - Pferd ist nur im Genick gestellt – Hals – bis Widerrist bleibt gerade
Biegung: - Pferd ist vom Genick bis Schweif über die gesamte Wirbelsäule gebogen,
Ein Pferd kann sich nur so viel biegen wie es sein Rippenbogen zulässt. Sonst
ist sicher der Hals zu sehr abgestellt und als Folge kann das Pferd über die äußere Schulter ausweichen.

                                      
Stellung, Biegung – wie erkennen?
Wenn die Hinterhand nach außen tritt, ist fast immer das Pferd zu stark gestellt, dann ist es besser, beide Ausbinder gleich lang einzustellen.
Die Biegung hat das Ziel, dass ein Pferd unter den Schwerpunkt tritt, die Hinterhand soll Gewicht übernehmen, die Vorhand dient dem Ausgleich und der Balance.
Weicht das Pferd über die äußere Schulter aus, kann man die Longe wie folgt schnallen:
Fortgeschrittene Version, auch sehr umstritten (von mir abgelehnt): Man zieht die Longe durch den inneren Trensenring, quer vor der Brust an der äußeren Schulter vorbei in einen mittleren Ring, die Longe liegt dann auf Schulterhöhe und verhindert so das Ausweichen. Aufpassen: Wenn ein Pferd sehr zieht, wird es so geschnallt sehr eng im Hals.
Führen – Distanz bewahren, ein Pferd ist kein Hund. Rangfolge beachten, Körpersprache muss eindeutig sein, Geruch wird vom Pferd sehr intensiv wahrgenommen. Es riecht Angstschweiß und hört das Herz schlagen!
                            
Annäherung: Vorstellen, akzentuiertes Sprechen, riechen lassen, streicheln, tätscheln.
Sicherheit gewährleisten!!!
Werkzeug, Hilfszügel, Hilfsmittel sicher beherrschen. (Trockenübungen!!)
Ordnung gewährleisten, alles soll korrekt verschnallt werden.
Wissen, dass keine Technik allgemeingültig ist, Pferde reagieren unterschiedlich. Das Grundwissen ist auf jedes Pferd anzuwenden. Bei den Feinheiten wird es Unterschiede geben.
                                 
Die Peitsche kann bedrohen, große Bewegung von unten nach oben wie das Raubtier, das springt, treibt das Pferd. Peitschenführung üben – „Coladosen schießen“.
Peitsche kann bremsen, in dem sie dem Pferd in den Weg gehalten wird. Unter der Longe hindurch.
Je länger die Peitsche ist, desto sinnvoller ist es, die Peitsche höher zu halten.
Schonung des Armes.
                    
Die Doppellonge kann sämtliche Ausbindevarianten ersetzen und vielseitig flexibel verschnallt werden. Die direkte Verschnallung ist das Ziel, kann nur mit paralleler reiterlicher Weiterbildung erreicht werden. In Perfektion ist die Einwirkung wie die Reiterhand.
                       
Dehnung und aktive Hinterhand fordern, das Erreichen ist das Ziel.
Annehmen, Tempo verkürzen, dann nachgeben, Tempo verlängern, zum Schluss weich werden und Dehnung abfordern.
Je kürzer die Longe ist, desto wichtiger ist es mitzugehen.